Assistenz bei Multipler Sklerose

Persönliche Assistenz bei Multipler Sklerose in NRW: Alltagsassistenz, Freizeitassistenz, 24h-Assistenz. Flexibel bei wechselndem Bedarf. Kostenlose Beratung.

Stand: März 2026

Welche Assistenz gibt es bei Multipler Sklerose?

Multiple Sklerose (MS) ist eine chronisch-entzündliche Erkrankung des zentralen Nervensystems. In Deutschland leben rund 280.000 Menschen mit MS. Die Erkrankung betrifft vor allem junge Erwachsene zwischen 20 und 40 Jahren. Weil MS sehr unterschiedlich verläuft, muss auch die Assistenz individuell angepasst werden.

Persönliche Assistenz bei MS kann folgende Bereiche umfassen:

Der Anspruch auf persönliche Assistenz ergibt sich aus der Eingliederungshilfe nach SGB IX. Lassen Sie sich kostenlos beraten, welche Assistenzform zu Ihrer Situation passt.

Warum braucht MS-Assistenz besondere Flexibilität?

MS verläuft bei rund 85 % der Betroffenen zunächst schubförmig-remittierend (RRMS): Akute Schübe wechseln sich mit stabilen Phasen ab. In einem Schub können Symptome wie Sehstörungen, Lähmungen oder extreme Erschöpfung (Fatigue) auftreten.

AssistenzPlus reagiert auf diesen wechselnden Bedarf mit flexiblen Einsatzplänen. Die Zielvereinbarung im Persönlichen Budget lässt sich bei veränderten Lebensumständen anpassen.

Wie wird Assistenz bei MS finanziert?

Persönliche Assistenz bei Multipler Sklerose wird über die Eingliederungshilfe (SGB IX) finanziert. In NRW sind der LVR oder der LWL zuständig.

Die Stundensätze liegen in NRW bei 33 bis 45 € pro Stunde. Vereinbaren Sie ein unverbindliches Gespräch.

Welche MS-Symptome erfordern Assistenz im Alltag?

Multiple Sklerose kann über 200 verschiedene Symptome verursachen. Viele davon sind unsichtbar, beeinträchtigen den Alltag aber erheblich:

Kontaktieren Sie uns für eine individuelle Bedarfsklärung.

Häufige Fragen: Assistenz bei Multipler Sklerose

Habe ich mit MS Anspruch auf persönliche Assistenz?
Ja. Multiple Sklerose ist eine anerkannte Behinderung im Sinne des SGB IX. Wenn Ihre Teilhabe am gesellschaftlichen Leben durch die MS wesentlich eingeschränkt ist, haben Sie Anspruch auf Eingliederungshilfe. Ein ärztliches Gutachten oder der Schwerbehindertenausweis genügt als Nachweis.
Kann ich bei einem Schub kurzfristig mehr Assistenz bekommen?
Ja. Wenn sich Ihr Bedarf durch einen Schub verändert, kann der Leistungsumfang angepasst werden. Mit dem Persönlichen Budget können Sie die bewilligten Stunden flexibel verteilen. Bei dauerhaft erhöhtem Bedarf stellt AssistenzPlus einen Änderungsantrag beim Kostenträger.
Wird MS-Assistenz von der Pflegekasse bezahlt?
Die Pflegekasse finanziert pflegerische Leistungen bei anerkanntem Pflegegrad. Persönliche Assistenz zur Teilhabe wird über die Eingliederungshilfe finanziert. Beide Leistungen können kombiniert werden. AssistenzPlus koordiniert die Abrechnung mit beiden Kostenträgern.
Welchen Schwerbehindertengrad bekomme ich bei MS?
Der Grad der Behinderung (GdB) hängt von Art und Schwere der Symptome ab. Bei leichter MS mit seltenen Schüben liegt der GdB oft bei 30 bis 40. Bei mittelschwerer MS mit bleibenden Ausfällen bei 50 bis 70. Bei schwerer MS bei 80 bis 100.
Gibt es Assistenzkräfte mit Erfahrung bei MS?
AssistenzPlus wählt Assistenzkräfte gezielt nach den Bedürfnissen der Klienten aus. Für die Assistenz bei MS achten wir auf Erfahrung im Umgang mit neurologischen Erkrankungen. Die Assistenzkräfte werden auf MS-spezifische Anforderungen vorbereitet, etwa den Umgang mit Fatigue, Spastik und wechselndem Bedarf.

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