Schichtsystem in der Assistenz
Bei hohen Stundenumfängen bis zur 24-Stunden-Assistenz arbeiten mehrere Assistenzkräfte im Schichtsystem. Ein Team aus typischerweise 3 bis 6 Kräften wechselt sich in Früh-, Spät- und Nachtdiensten ab.
Wie funktioniert das Schichtsystem in der Assistenz?
Ab einem hohen täglichen Bedarf, spätestens bei der 24-Stunden-Assistenz, verteilt sich die Unterstützung auf ein festes Team von Assistenzkräften. Üblich sind Teams von 3 bis 6 Personen, die sich in Schichten abwechseln, zum Beispiel Früh- und Spätdienst plus Nachtabdeckung oder längere 12- bis 24-Stunden-Dienste mit Bereitschaftsanteilen.
Das Ziel: lückenlose Versorgung mit vertrauten Gesichtern. Ein eingespieltes, kleines Team bedeutet Routine und Vertrauen; gleichzeitig muss es groß genug sein, um Urlaub und Krankheit abzufedern.
Nachtbereitschaft oder wache Nacht?
Für die Nacht gibt es zwei Modelle, die sich auch im bewilligten Stundenumfang unterscheiden:
- Nachtbereitschaft: Die Assistenzkraft schläft vor Ort und wird nur bei Bedarf aktiv, etwa zum Umlagern oder für den Toilettengang.
- Wache Nachtassistenz: Die Kraft bleibt die ganze Nacht wach, etwa bei Beatmung oder häufigem Unterstützungsbedarf.
Welches Modell bewilligt wird, ergibt sich aus der Bedarfsermittlung. Die ehrliche Darstellung des nächtlichen Bedarfs ist deshalb im Antragsverfahren entscheidend.
Wer organisiert den Dienstplan?
Im Dienstleistungsmodell übernimmt der Assistenzdienst die komplette Dienstplanung inklusive Vertretungen bei Krankheit und Urlaub. Ihre Wünsche zu Zeiten und zur Besetzung fließen direkt ein. Im Arbeitgebermodell planen Sie selbst und müssen auch kurzfristige Ausfälle selbst lösen.
AssistenzPlus stellt Teams für hohe Stundenumfänge zusammen und hält die Dienstpläne stabil, auch wenn mal jemand ausfällt. Sprechen Sie mit uns über Ihren Bedarf.
Häufige Fragen: Schichtsystem in der Assistenz
- Wie viele Assistenzkräfte braucht eine 24-Stunden-Assistenz?
- Üblich sind 3 bis 6 Kräfte pro Team, abhängig von Schichtlängen, Nachtmodell und Arbeitszeitrecht. Das Team muss groß genug sein, um Urlaub und Krankheit abzudecken, und klein genug für Vertrauen und Routine.
- Was ist der Unterschied zwischen Nachtbereitschaft und wacher Nacht?
- Bei der Nachtbereitschaft schläft die Assistenzkraft vor Ort und hilft nur bei Bedarf. Bei der wachen Nachtassistenz bleibt sie durchgehend wach. Das bewilligte Modell richtet sich nach dem tatsächlichen nächtlichen Bedarf aus der Bedarfsermittlung.
- Kann ich mir die Assistenzkräfte im Schichtsystem aussuchen?
- Ja. Bei AssistenzPlus wirken Sie an der Teamzusammenstellung mit und haben ein Vetorecht. Ein festes Team sorgt dafür, dass trotz Schichtwechsel immer vertraute Personen da sind.
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